Management-Aufstellungen arbeiten mit den gleichen Spiegelungs- und Resonanzmechanismen wie andere Aufstellungsformate. Ihre spezifischen Arbeitsformate sind jedoch an die Begebenheiten der Wirtschaft angepasst. Insofern sind sie lediglich eine thematische Sonderform der ressourcenorientierten (Trauma-)Aufstellungen.

Mit Hilfe von Management-Aufstellungen gelingt es, Entscheidungen aufgrund eines wesentlich breiteren Informationsfeldes zu treffen. Durch die spiegelnde Wirkung der Methode wird z.B. ziemlich rasch klar, welche Aspekte bei Verhandlungen wichtig und welche unwichtig sind. Es werden ebenso die realen Verhältnisse der formalen und der nicht-formalen Machtstruktur einer Organisation erfasst. Denn für einen Verantwortlichen ist es von entscheidender Wichtigkeit, zu wissen, wer der eigentliche Machthaber während einer Verhandlung ist. Eben dies zeigt sich in den Aufstellungen, die sozusagen einen Blick hinter die Kulissen erlauben. Hier wird sichtbar wie der Spielraum der Firmenstruktur in den persönlichen Spielraum der Entscheidungsträger greift und umgekehrt. Durch die Methode und seine verschiedenen Formate wird uns bewusst und sichtbar, wie sehr das innere System (vertikale Achse – Innenwelt des Menschen) mit dem äußeren System (horizontale Achse – äußere Welt) verbunden ist.

Die Management-Aufstellungen reflektieren damit auch die Tragweite der Systemik der Seele, deren Wechselwirkungen die äußeren und inneren Systeme von Menschen beinhaltet.

Weiterführende Literatur:

Die beseelte Organisation und ihr Geist
Unternehmensführung und Potenzialerschließung mit Management-Aufstellungen

Aus dem Klappentext:
… Mit den hier vorgestellten Management-Aufstellungen können Widerstände und verhindernde Machtdynamiken frühzeitig erkannt und in ermöglichende Kräfte verwandelt werden. Dabei gewinnen Entscheider ein differenziertes Unterscheidungsvermögen, das bei komplexen Sachverhalten und schwierigen Verhandlungen den Blick in die Tiefe der Zusammenhänge ermöglicht. 

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